Magnete und Permanentmagnete

Seit 1957 permanente Magnetkraft

Neodym-Magnete

Scheiben, Ringe, Quader und magnetische Kugeln aus einem neuen und innovativen Material mit höhergestellten Eigenschaften im Vergleich zu traditionellen Ferriten.

Magnetisches Material aus seltenen Erden (Neodym-Eisen-Bor) gehört zu den technologisch fortschrittlichsten Lösungen, die der Markt heute bieten kann.

Das Material wird durch Vakuum-Sinterprozesse hergestellt. Neodym-Eisen-Bor Anwendungen revolutionieren die moderne Technik und die neuen Super-Magnete beeinflussen viele Anwendungsfelder.
Festplatten von Computern zum Beispiel arbeiten 10-mal schneller als mit den einfachen Alnico Magneten.

Neodym erhöht die Leistungen aller Elektromotoren, Lautsprecher können zum Beispiel von der Größe her verkleinert aber mit gleichzeitig erhöhter Leistung ausgestattet werden und die Reichweite von Näherungsschaltern wurde verdreifacht. Neodym, welches durch Zufall von einem Techniker der Firma Fujitsu hergestellt wurde, wurde schnell ein wichtiges Material für die Hersteller von Hochtechnologien. Ab 1990 erlaubten die ersten Varianten das Erzielen von 35 MGOe (7-mal höher im Vergleich zu den traditionellen Materialien auf dem Markt).

Heute erlauben Neodym Varianten das Erreichen von bis zu 52 MGOe und Physiker sagen voraus, dass in Zukunft auch 80 MGOe, also zusätzliche vorher undenkbar gewordenen Leistungen erreicht werden können. Neodym-Eisen-Bor ist Teil der Familie der seltenen Erden.

Seltene-Erden, unabhängig von ihrem Namen, sind nicht so selten, wie es sich vermuten lässt. Das Hauptproblem besteht in der Erschließung der jeweiligen Ablagerungen und Reservoire, die einen dauerhaften Abbau erlauben. Wenn eine Stelle erschlossen wird, tritt das zweite Problem der Trennung der verschiedenen Metalle untereinander auf, die dazu eingesetzte Technik ist teuer und umweltbelastend.

China, was im Besitz von rund 40% der Seltenen Erden ist, hat den großen Vorteil zweier Standorte, wovon einer sich in der Nähe von Batou, an der Grenze der Mongolei befindet, und einer im Süden, welcher ebenfalls reich an Material ist. Aufgrund dieser beiden Lagerstätten von Neodym und dem Fakt, dass alle Wettbewerber die Produktion einstellten (so wie USA, KANADA, DEUTSCHLAND, Australien usw.) ist China im Besitz eines Quasi Monopols auf die Förderung von Seltenen Erden, was die Preise verrücktspielen lässt.
Im Zeitraum von Juli 2010 bis September 2011 stiegen beispielsweise der Preis für Neodym, Praseodym, Therio und Dymprosium (verwendet in Magneten aus Neodym, um den Widerstand gegen die Temperatur zu erhöhen) um bis zu 800%! Ab September sanken die Preise zwar wieder, sind im Vergleich zur Vergangenheit allerdings immer noch erhöht und starke Fluktuationen sind an der Tagesordnung.

Japan, der weltweit wichtigste Abnehmer von Neodym und seltenen Erden im Allgemeinen, wurde buchstäblich von der chinesischen Politik ohne Alternative geblockt. Aufgrund der hohen strategischen Bedeutung und um von China unabhängig zu bleiben, zogen die Japaner sogar die Möglichkeit der Extraktion aus 3000 Metern Tiefe in Erwägung, was enorme Kosten nach sich ziehen würde. Derzeit wird die Eröffnung von mehreren Minen zur Förderung Seltener Erden in Betracht gezogen, aber auch nach besten Prognosen dauert es noch mind. 5 Jahre, bis die Förderung aufgenommen werden kann. 

Darüber hinaus haben Seltene Erden auch eine strategische Bedeutung für die Hochtechnologie (Produktion von Lampen, Computer-Monitore, Batterien für Elektroautos, Mobiltelefone, Leuchtstoffröhren etc.) und sind daher unerlässlich.

Zunächst konnte Neodym Temperaturen bis zu 120°C widerstehen, bis sich das Material entmagnetisierte. Dies reduzierte zunächst die Anwendungsfelder, aber heute, dank neuer Technologien erhöht sich diese Grenze bis zu 230°C. Auch das Problem der Korrosion wird umgangen aufgrund der Anwendung innovativer Techniken die ein Abdecken erlauben. Üblicherweise werden Neodym-Magnete mit speziellen Bädern aus Zink oder Nickel geschützt, manchmal auch mit Kupfer- oder anderen Materialien.

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